Ich habe das selbst getestet. Ich habe ChatGPT gefragt:
„Wer bietet KI-Workshops für Frauen ab 40 in Deutschland an?“
SilKI kam nicht vor. Kein Treffer.
Das war der Moment, in dem ich verstanden habe: Es geht nicht mehr nur um Google. Es geht darum, ob KI dich überhaupt einordnet - und nennt.
Die Frage ist nicht mehr nur: Bin ich bei Google sichtbar? Die Frage ist: Bin ich bei ChatGPT sichtbar? Bei Perplexity? Bei Claude?
Und das ist eine ganz andere Baustelle. Und genau das kannst du beeinflussen.
Hier sind die 5 Schritte, die wirklich helfen.
Warum KI-Suche anders funktioniert als Google
Google zeigt dir eine Liste von Links. Du entscheidest, welchen du anklickst. KI-Suche funktioniert anders: Sie liest viele Quellen — und gibt dir eine fertige Antwort. Ohne Links, ohne Liste. Entweder bist du in dieser Antwort dabei — oder du bist weg.
Das bedeutet: Wer in KI-Suchen auftaucht, braucht keine Klicks mehr. Er wird direkt empfohlen. Das ist die neue Königsdisziplin der Sichtbarkeit.
5 Schritte zur Sichtbarkeit in KI-Suchen
Schritt 1: Klare Autorenschaft auf deiner Website. Jeder Artikel, jede Seite braucht deinen Namen, deine Qualifikation und eine kurze Bio. KI-Crawler suchen nach Autorinnen-Informationen, um zu verstehen wer hinter den Inhalten steckt. Ohne Author-Box wirst du nicht als Expertin erkannt — nur als anonyme Website.
Schritt 2: Regelmäßige, zitierbare Inhalte. Blogartikel mit konkreten Zahlen, Studienverweisen und klaren Definitionen werden von KI-Systemen bevorzugt. Nicht Meinungen — Fakten. Nicht vage — spezifisch. „KI-Workshop für Frauen ab 40, live online, max. 12 Teilnehmerinnen, ab 89 €" ist zitierbarer als „ich biete KI-Kurse an".
Schritt 3: Externe Erwähnungen aufbauen. Perplexity und ChatGPT ziehen ihre Informationen aus dem Internet — aus Artikeln, Podcasts, Bewertungsportalen, Social Media. Wenn andere über dich schreiben oder sprechen, steigt deine Chance, in KI-Antworten aufzutauchen. Trustpilot-Profil, Podcast-Erwähnungen, Gastartikel — all das zählt.
Schritt 4: Bewertungsportale pflegen. Trustpilot, Google Business, Branchenverzeichnisse — KI-Systeme lesen diese Quellen. Ein vollständiges Profil mit Keywords in der Beschreibung erhöht die Chance deutlich, als Empfehlung zu erscheinen.
Schritt 5: FAQ-Blöcke auf deiner Website. KI-Systeme lieben klare Frage-Antwort-Strukturen. Wer auf seiner Website Fragen stellt und beantwortet — so wie ich das auf meiner Homepage tue — gibt KI-Crawlern genau das, was sie brauchen, um Inhalte zu verstehen und weiterzugeben.
Was ich für SilKI konkret umgesetzt habe
Ich hab in den letzten Wochen alle Blogartikel mit Author-Boxen versehen. Quellen eingebaut. Interne Verlinkungen gesetzt. Das Trustpilot-Profil ausgebaut. Und diesen Artikel geschrieben — der selbst ein Schritt in Richtung KI-Sichtbarkeit ist.
Denn wenn ich erkläre, wie KI-Sichtbarkeit funktioniert — und dabei klare, zitierbare Informationen liefere — dann erhöhe ich die Chance, dass ChatGPT mich beim nächsten Mal kennt.
Das ist kein Trick. Das ist konsequente Präsenz. Mehr dazu, wie KI-Suche grundlegend anders funktioniert als klassisches Googeln, erkläre ich in meinem Artikel warum KI nicht wie Google ist.
